Sextipps: Sexstellungen
Die Missionarsstellung, die 69er Stellung und die Reiterstellung, wo die Frau auf dem Mann sitzt, ihn praktisch “reitet”, die kennt jeder. Aber mit weiteren Sexstellungen sieht es dann oft schon trübe aus. Vielleicht nicht unbedingt in der Theorie, aber oft leider in der erotischen Praxis, also in der Anwendung. Dabei gibt es jede Menge Liebesstellungen, die alle ihre Vorteile haben und das Ausprobieren wert sind.
Wechseln Sie öfter mal ab mit den Sexstellungen im Bett – das hält die Erotik lebendig und verhindert Langeweile! Außerdem entdecken Sie dabei Möglichkeiten der Stimulation, an die Sie vorher nicht gedacht haben.
Schauen Sie sich einfach mal im Internet oder in einem Sexratgeber unterschiedliche Sexstellungen an – überlegen Sie, welche davon etwas für Sie sein könnte, und versuchen Sie es damit!
Ein Stichwort, das in Zusammenhang mit Sexstellungen oft fällt, ist das Kamasutra. Daran müssen Sie sich aber nicht gleich versuchen. Erstens ist das Kamasutra eher für Asiaten statt für Europäer gedacht; und zum zweiten ist das vielleicht nicht unbedingt die hohe Schule der Sexstellungen, aber doch an manchen Stellen etwas sehr kompliziert und erfordert hohe Gelenkigkeit. Das kann beim Ausprobieren den gegenteiligen Effekt haben, wenn es nicht klappt oder zu anstrengend ist.
Es gibt aber eine Menge Sexstellungen, die ganz einfach und trotzdem sehr aufregend sein können. Ein paar davon stellen wir Ihnen hier im groben Überblick vor.
Wenn die Frau beim Sex oben sitzt, hat das gleich mehrere Vorteile. Erstens kann auf diese Weise eine intensive Stimulation erreicht werden, zweitens “muss die Frau auch mal ran” (statt sich nur bequem zurücklehnen und ausruhen zu können) und kann Rhythmus und Tempo selbst bestimmen. So macht es ihr mehr Spaß, und davon hat automatisch auch der Mann etwas.
Dabei kann der männliche Partner unten liegen, hocken oder sitzen, während der weibliche sich auf ihn schwingt. Die Frau kann ihre Beine dabei anwinkeln oder aber lang ausstrecken, und zwar einmal nach vorne, aber auch nach hinten, in Richtung seines Oberkörpers und Gesichtes, und sie kann entweder mit dem Gesicht zu ihm sitzen oder liegen – oder aber mit dem Rücken zu ihm. Sie sehen schon, es gibt für den “heißen Ritt” jede Menge interessanter Variationen, mit denen alleine Sie schon einiges zu tun haben.
Auch wenn Sie eigentlich die Missionarsstellung lieben – und seien wir doch mal ehrlich – so verschrien sie auch ist, sie hat durchaus ihre Vorteile und sorgt für eine überaus angenehme Stimulation bei beiden; außerdem kann man sich dabei so wunderbar zärtlich und verliebt ansehen -, so können Sie dabei doch durch geringe Abweichungen für genügend Abwechslung sorgen.
Probieren Sie es einfach mal im Sitzen statt im Liegen, vielleicht indem die Partnerin etwas erhöht sitzt, beispielsweise auf dem Bett, während er davor kniet, oder auf einem erhöhtren Tisch, während er davor steht.
Schlingen Sie als Frau Ihre Beine um seinen Hals oder um seine Taille, oder stellen Sie die Beine wie bei einer Brücke auf, legen Sie sich ein Kissen unter die Hüften, damit Sie höher liegen, verstärken Sie den Reiz für ihn, indem Sie Ihre Scheidenmuskulatur abwechselnd anziehend und lockern. All das kann den Reiz der Missionarsstellung extrem verstärken.
Begegnen Sie sich beide auf den Knien; diese Abwandlung hat dann mit der alten Missionarsstellung nur noch sehr wenig zu tun.
Versuchen Sie es auch einmal mit seitlichen Sexstellungen. Dabei können Sie beide einander zugewandt liegen oder in der sogenannten “Löffelchen-Stellung”; also Bauch an Rücken aneinander gekuschelt.
Oder versuchen Sie es einmal überkreuz – einer liegt längs, der andere legt sich seitlich quer dazu. (Das erfordert natürlich ein großes Bett …)
Soll es ein bisschen aufregender werden, können Sie eine Sexstellungen einmal ausprobieren, die als “Doggy-Style” oder Hünchenstellung bekannt geworden ist: Sie kniet sich dabei auf alle Viere, und er dringt von hinten in sie ein.
Diese Sexstellung kann nach Belieben variiert werden. Sie kann Ihren Oberkörper aufrecht halten oder ablegen und mit einem Kissen unter dem Bauch für genügend “Unterstützung” sorgen.
Ein großer Vorteil dabei ist, dass der Mann von hinten sehr gut die Frau umfassen kann und je nach seiner und ihrer Wahl zusätzlich mit der Hand zärtlich ihre Brüste oder ihre Clitoris stimulieren. Das ist etwas, was man als Mann nie unterschätzen sollte; das Vögeln allein bringt nur sehr wenige Frauen zum Orgasmus; in aller Regel klappt das nicht ohne eine Stimulation des Kitzlers. Das macht gerade für Frauen den Oralsex so interessant – den ja meistens auch die Männer mögen.
Auch für den Oralsex gibt es jede Menge interessanter Liebespositionen, und das gilt erst recht für den Analsex, wenn beide das mögen. Natürlich müssen Sie mit Ihrem Partner jetzt keine anstrengende Sex-Akrobatik als Selbstzweck betreiben.
Die schönste Sexstellung hat keinen Sinn, wenn Sie sich dabei nicht wohlfühlen, sich nicht entspannen können oder nicht ausreichend stimuliert werden. Sie müssen nur die Liebespositionen finden, die Ihnen gleichzeitig gefällt und auch etwas Abwechslung zum “Üblichen” ist.
Das ist wirklich gar nicht schwer. ENDE
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