Französisch, englisch, griechisch … (Erotik Tipps)
Sex ist international. Auch in seinen Begriffen. Nun weiß jeder, was mit französischer Erotik gemeint ist - da geht es um Oralsex, und das reicht vom Zungenkuss über Cunnilingus und Fellatio bis hin zum "Anilingus", oder auch Rimming. Was das nun wieder ist? Ganz einfach - da wird die Poritze ausgeschleckt. Und da es um Erotik mit der Zunge geht, ist das ja eigentlich auch eine französische Variation, wenn man so will.
Ansonsten geht das, was mit dem Po zu tun hat, schon eher in die griechische Richtung. Den Sex auf Griechisch, das ist nichts anderes als Analverkehr. Angeblich heißt es so, weil die alten Griechen, so behauptet man, sich so gerne mit ihren Lustknaben vergnügt hätten (damals war es völlig akzeptiert, schwul zu sein); und unter Männern ist der griechische Sex ja eine sehr beliebte Spielart.
Soweit reichen die internationalen Sexkenntnisse der meisten noch. Aber was bitte ist denn jetzt zum Beispiel italienischer Sex? Ich gebe zu, da musste ich auch erst einmal nachschlagen. Das Ergebnis ist relativ überraschend. Da geht es um Sex in der Achselhöhle. Da macht die Partnerin mal nicht die beine breit, damit er eindringen kann, sondern die Arme. Schön warm und feucht ist es in einer Achselhöhle ja ebenfalls ...
Und die Möglichkeiten der Partnerin, das Geschehen aktiv mitzubestimmen, sind groß. Sie erhöht mal den Druck, sie pumpt im gleichen Rhythmus mit - und so weiter. Damit er sich nicht wund reibt, empfiehlt sich für diese Spielart allerdings ein wenig Gleitgel. Und kein zu scharfes Deo ...
Die florentinische Erotik, wobei Florentiner ja bekanntermaßen die Bewohner von Florenz sind (oder aber auch ein spezielles Gebäck ...), erhöht beim normalen Geschlechtsverkehr die Stimulation für den Mann. Denn dabei zieht die Partnerin erst einmal die Vorhaut zurück, bevor er in sie eindringt. Der Reiz für den Mann wird dadurch nicht unerheblich gesteigert.
Wo wir denn schon einmal im Süden sind, wechseln wir doch gleich einmal zu den westlichen Nachbarn, zu den Spaniern. Sex auf Spanisch, das ist das, was wir erheblich vulgärer auch als Tittensex oder Tittenfick bezeichnen, also die Stimulation des Penis mit den Brüsten. Und zwar je nach Vorliebe mit und ohne Abspritzen. Noch weiter im Süden, allerdings in östlicher Richtung, kommen wir dann zum persischen oder arabischen Sex. (Wobei manche unter "Arabisch" auch schlicht wieder den Analsex verstehen.) Das ist genaugenommen nichts anderes als normaler Geschlechtsverkehr, allerdings mit einem kleinen Zusatzkick. Bevor der Mann in die Scheide der Frau eindringt, taucht er sein Glied in warmes Massageöl, und auch während des Geschlechtsaktes zieht er "ihn" immer mal wieder heraus und ölt ihn neu ein. Das warme Öl kann für ein überaus angenehmes Prickeln in der Vagina sorgen. Sofern die Zusätze beim Öl nicht zu scharf sind. Versetzt man das Öl mit ein paar Tropfen Pfefferminzöl oder ähnlich gemeinen Dingen, geht es dann schon eher in Richtung Sadomasochismus; was ja auch seinen Reiz hat ...
Ebenfalls Massageöl benötigt man für den thailändischen Sex. Von der Thaimassage hat bestimmt auch schon jeder einmal etwas gehört; und genau darum geht es. Um eine zärtliche Massage des gesamten Körpers, unter Einbeziehung der erogenen Zonen bis hin zu den Geschlechtsorganen. Übrigens, es ist ein Irrglaube, dass diese Thaimassage ausschließlich von zierlichen Thailänderinnen an Männern ausgeübt werden darf. Ihre Partnerin hat gegen einen Abend Verwöhnerotik mit einer solchen Sexmassage bestimmt ebenfalls nicht das geringste einzuwenden!
Das Massageöl können wir dann für den russischen Sex gleich noch einmal verwenden, nämlich die Stimulation der Geschlechtsteile oder der Rosette mit dem gründlich eingeölten Finger. (Manche verstehen darunter allerdings auch die Penetration zwischen den Oberschenkeln.)
Reisen wir zurück in unsere Breitengrade. Da haben wir noch den englischen Sex. Da geht es dann mehr in Richtung Rollenspiele, Fetisch, SM und vor allem aber Spanking, also körperliche Züchtigung. Wir wissen ja alle, dass den kleinen Engländern in den Internaten früher immer die Hintern mit dem Rohrstock versohlt worden sind. Wenigstens behauptet man das. Und daher kommt auch die Vorliebe für die kräftige "englische Handschrift", am besten auf den nackten "vier Buchstaben". (Kleine Zwischenbemerkung: Po hat zwei Buchstaben, Arsch hat fünf, und Hintern sogar sieben. Vier Buchstaben hat dieses schöne Körperteil eigentlich auf keinen Fall. Aber es weiß ja jeder, was gemeint ist.)
Sex auf Deutsch, damit ist übrigens nichts anderes gemeint als die gute alte Missionarsstellung. Sind wir Deutschen in unserem Sexleben wirklich so total langweilig? Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Außerdem hat doch spätestens das Internet dafür gesorgt, dass die Welt kleiner wird.
Und so geht man eben nicht nur zum Griechen, wenn man etwas auf sich hält, oder in die Pizzeria - sondern man vögelt eben auch mal auf griechisch. Oder auf Italienisch. Aber was denn die Entsprechung zum noch immer so beliebten Sushi-Essen wäre, der japanische Sex, das weiß ich nun auch nicht genau.
Vielleicht die japanische Bondage?
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