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Ich spürte instinktiv, daß mir Steve diese Erfüllung nicht geben kann. Er hätte meinen Alltagssex stillen, mir Geborgenheit geben können aber alle anderen Bedürfnisse, die so plötzlich in mir wach wurden, nicht. Was war mit mir geschehen auf dieser Straße? Ich ging schlafen und dachte morgen ist das vorbei. Aber weit gefehlt es wurde schlimmer und schlimmer! Ich dröhnte mich mit Arbeit zu um das Gefühl zu unterdrücken. Doch sobald ich mit mir alleine war kam diese unstillbare Sehnsucht wieder. Ein Gefühl, so als wenn man einen geliebten Menschen plötzlich verliert oder neu verliebt ist aber schlimmer als das alles! So vergingen Monate voller Schmerz, den ich mit Arbeit einzudämmen versuchte.
Eines Tages sagte eine Freundin zu mir, du mußt deine Sehnsüchte stillen, du mußt sie leben! Was, soll ich in einen Puff oder wer kann mir helfen? Ich habe zu Hause alles was ich brauche. Wieder vergingen Monate. Selbst ein früherer Kollege stellte sich schließlich als Phata Morgana für alle Erwartungen heraus.
Eines Tages, als die Sehnsucht mal wieder nicht zum Aushalten gewesen war begegnete ich durch mehrere herbeigeführte “Zufälle” einem Menschen bei dem ich glaubte hier meine Sehnsüchte stillen zu können. Ich zog in Erwägung, daß es “nur” eine knappe Bekanntschaft werden sollte, damit ich wie früher meine Ruhe vor den so schrecklich empfundenen Sehnsüchten haben wollte. Ein Phänomen jagte das andere, auch tauchte der dunkle alte BMW wieder auf, seiner! Ich kann hier nicht von einem sichtbaren “Grünen” Mann berichten, nein. Auch kein sichtbarer “Grauer” war´s. Es war alleine das Gefühl wie “vernebelt” zu sein. Ich sah ihn an und manchmal verschwammen die Bilder vor meinen Augen, es sah manchmal so aus als würde etwas ganz anderes vor mir stehen. Es machte mir aber keine Angst, ich war nur überwältigt
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