Sextipps: Intimrasur (Teil 2)
Für das Problem mit den unbekannten Ecken, Winkeln und Hautfalten gibt es Abhilfe.
Wie gesagt, machen Sie die Intimrasur doch einfach zum erotischen Spiel; rasieren Sie Ihren Partner oder lassen Sie ihn Sie rasieren.Gerade im Bereich des Sadomaso Sex kann eine Intimrasur durch den dominanten Partner auch wunderbar als Strafe oder aber Belohnung ausgestaltet werden.
Und zumal wenn Sie als Frau das rasieren vorwiegend Ihrem Partner zuliebe machen, weil er eine rasierte Muschi so schön findet - dann soll er auch wenigstens einen Teil der Arbeit dafür haben!
Bei der Partnerrasur können Sie sich entspannt zurücklehnen, auf dem Bett oder auf dem Küchentisch, mit Handtüchern untergelegt, oder wo auch immer sie das wollen - und so die beste Haltung für das Vorhaben einnehmen.Das Problem der Haut, die das Rasieren so gar nicht gewohnt ist, kann man zum Teil mit umfangreicher Vorbereitung in den Griff bekommen.
Wobei man deutlich darauf hinweisen muss, dass manche Menschen sich nie daran gewöhnen und die unangenehm hässlichen, roten Flecke nach der Intimrasur nie wirklich vermeiden können.
Da ist dann ein behaarter Intimbereich auf Dauer wirklich die bessere Lösung.
Sie brauchen für eine Intimrasur:
Vielleicht eine ganz milde Spülung, mit der Sie bereits einige Tage vor dem geplanten Ereignis beginnen, Ihre Schamhaare weicher und geschmeidiger zu machen. Dies muss allerdings nicht unbedingt sein.
Eine Schere oder einen Bartschneider.
Es ist Wahnsinn, die Haare in der vollen Länge herunterzurasieren; ganz abgesehen davon, dass Sie dabei einige Klingen verbrauchen werden. Stutzen Sie die lockige Pracht zuerst so weit wie möglich herunter. Gleichmäßig kurz muss es nicht sein, da ja kurz darauf alles wegkommt.
Ein Bartschneider ist dabei sehr praktisch, aber nicht in jedem Haushalt vorhanden. Eine Schere tut es aber auch.
Waschlappen oder Tücher, die sie in heißem Wasser baden und ein paar Minuten auflegen. Es wärmt und weicht die Haut und bereitet sie so optimal vor. Ein heißes Bad tut es natürlich auch, nach dem man sich abtrocknet und noch ein paar Minuten wartet.
Jede Menge Rasierschaum; unparfümiert, und von der Sorte für ganz empfindliche Haut.
Die Marke spielt dabei keine Rolle. Benutzen Sie viel davon, und "schäumen" Sie regelmäßig nach. Es soll Sparsamkeitsfanatiker geben, die mit einem haselnussgroßen Stück Schaum auskommen. Auch die haben aber jahrelang geübt dafür und die Haut dabei entsprechend abgehärtet.
Viel Wasser.
Besonders Frauenhaut muss ständig neu nachgefeuchtet werden. Ersparen können Sie sich das, sobald Sie ausreichend in Übung sind, den ganzen Vorgang in kürzester Zeit abschließen zu können.
Deshalb braucht es auch Handtücher, die Sie unterlegen sollten.
Einen Nassrasierer.
Nicht den altmodischen zum "Aufschrauben", in den lediglich Klingen eingelegt werden, und auch keinen Einmalrasierer - sondern einen solchen mitauswechselbarem Kopf, mit einer scharfen, fast neuen Klinge. Am besten ist eine erst einmal benutzte; die ganz neuen Klingen erhöhen die Verletzungsgefahr. Verzichten Sie dabei am besten auf den Schnickschnack eines Frauenrasierers, selbst wenn Sie weiblich sind. Die Spielerei mit dessen Form hilft im Zweifel nicht einmal bei den Achselhöhlen. Sicherer sind die Geräte allerdings - und solange Sie selbst sich nicht sicher sind, können Sie so einiges an Schnitten verhindern.
Einen Feuchtigkeitsspender für die Nachbehandlung; am besten Babyöl oder Melkfett (ohne Zusätze, und hervorragend zur Haut).
Auch Cremes mit Aloe Vera können die berühmten roten Pickel, die etliche Stunden nach dem Rasieren fast zwangsläufig auftreten, gewaltig eindämmen. Ein paar Blatt Klopapier und den Lippenbalsam Blistex für den Fall der Fälle, einen Schnitt.
Angefeuchtetes Klopapier fängt das Blut auf und stoppt den Nachstrom; Blistex nimmt den Schmerz, desinfiziert und beschleunigt die Heilung. Das Rasieren selbst muss man sicherlich niemandem erklären; ebenso wenig wie dass im Intimbereich noch mehr Sorgfalt angebracht ist als anderswo.
Die Haut spannen, den Rasierer ohne Druck entgegen der Haarwuchsrichtung mehrfach (aber nicht zu oft) darüber ziehen.Am einfachsten ist es meistens, von hinten zu beginnen und sich weiter nach vorne durchzuarbeiten.
Kritisch sind bei Frauen die Haare direkt an den Schamlippen - hier müssen Sie mit der freien Hand kräftig spreizen, um eine glatte und so rasierbare Fläche zu schaffen. Auch als Mann beginnt man am besten hinten, während man Penis und Hoden nach vorne hin aus dem Weg hält. Dann geht es weiter mit dem Hodensack - am empfindlichsten ist die Haut hier in der Mitte - also aufpassen -, dann zu den Seiten (Oberschenkeln) hin die Haare entfernen, und sich langsam vorarbeiten über den schwierigen Bereich zwischen Penis und Hoden, über den Penis selbst nach vorne-oben.
Am Schluss spülen Sie die Haare am besten unter der Dusche vollständig ab; rasieren Sie notfalls übersehene Stellen nach.
Ungeheuer wichtig ist die Nachbehandlung; sie entscheidet wesentlich darüber, ob und wie lange Sie Freude an glatter, nicht geröteter Haut haben. Trocknen Sie sich ab, und cremen Sie den gesamten Intimbereich großflächig und -zügig ein mit Babyöl oder Melkfett. (Vorsicht: Vor späterer Berührung mit einem Kondom alles wieder abwaschen!)
Rasieren Sie so rasch wie möglich nach, denn Gewöhnung ist das einzige, was die Haut den Juckreiz und die Rötung überwinden lässt. Die, zumindest in leichter Form, nahezu unvermeidbar sind.
Hilfe in schlimmen Fällen bieten Kühlung (Achtung wegen der Möglichkeit einer Blasenentzündung vor allem bei Frauen durch Unterkühlung), Babyöl, Spülen mit einer leichten Kamillenlösung, eine Panthenolcreme - und vor allem abwarten.
Anfangs empfiehlt sich tägliches Rasieren; später kann man, je nach Haarwuchs, die Abstände etwas erweitern,
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