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Es gibt etwa, das ist für einen Mann fast so schlimm, wie wenn er einmal keine Erektion bekommen kann. Was früher oder später jedem einmal passieren kann, oft stressbedingt ist und eigentlich überhaupt keine Katastrophe. Solange man sie nicht selbst im eigenen Kopf dazu macht. Ebenso wenig "schlimm" ist es eigentlich, wenn "er" zu früh kommt; wenn die schnelle Nummer nun gar zu schnell zu Ende ist.
Denn eigentlich ist es eine absolut relative Sache, was es denn nun eigentlich bedeutet, zu früh zu kommen.Was ist zu früh - nach zehn Sekunden, nach zwei Minuten? Das kommt ja wohl sehr darauf an.Spätestens dann, wenn der frühe Zeitpunkt der Ejakulation dem Mann selbst den Spaß am Sex und am Höhepunkt nimmt ist es aber ganz sinnvoll, etwas zu unternehmen, das den Höhepunkt verzögert.
Das ist von der Technik her viel leichter, als man denken sollte. Der Teufel steckt hier nicht im Detail, sondern in der Durchführung; genauer gesagt in der Disziplin, die betreffende Technik in der entscheidenden Situation auch anzuwenden, wenn man im Zweifel vor Erregung beinahe platzt. Das ist wirklich nicht leicht und erfordert anfangs sicherlich auch etwas Übung, bis es wirklich gelingt.
Bevor wir jedoch zu den einzelnen Techniken kommen, die ein mann einsetzen kann, gilt es, noch auf etwas anderes zu sprechen zu kommen. Und zwar genau auf das, auf das Sprechen. Falls es Ihnen passiert, und zwar sowohl die Unfähigkeit, einen "hoch zu bekommen" als auch beim Orgasmus lange genug zu warten, bis beide sozusagen genug haben, dann hüllen Sie sich nicht in Schweigen. Reden Sie mit Ihrer Partnerin.
Frauen haben im Zweifel weit mehr Verständnis für solche Schwierigkeiten, als Sie befürchten. Und vor allem sind erstens die meisten Frauen auch mit zärtlich-romantischen statt wild-leidenschaftlichen Stunden zufrieden - und das können Sie ihr ja immer noch bieten. Zweitens gibt es ja nun auch noch ganz andere Möglichkeiten als den Geschlechtsverkehr, sie zum Orgasmus zu bringen.
Vielleicht finden Sie beim Reden sogar gemeinsam eine Lösung, wie Sie dem Problem begegnen können. Möglich ist da beispielsweise die Absprache, dass sie zuerst einen Orgasmus - per Hand oder Zunge - haben darf, bevor es überhaupt ans Vögeln geht. Oder sie verspricht Ihnen, nach einer "schnellen Nummer", dafür zu sorgen, dass Sie ein zweites Mal kommen können; vielleicht durch einen Blowjob.
Damit sind wir auch bereits bei einer der Techniken angekommen, die eine vorzeitige Ejakulation wirksam bekämpfen können. Verschaffen Sie sich einfach vor dem Schäferstündchen mit Ihrer Frau oder Freundin schon einmal selbst einen Orgasmus; am besten allerdings nicht zu kurz davor. Dies gilt vor allem, wenn Sie sich vielleicht eine Weile nicht gesehen haben, also ganz besonders freudig erregt sind.
Wenn der schlimmste "Druck" erst einmal abgelassen ist, werden Sie nahezu automatisch viel länger durchhalten können.
Eine ähnliche, wenngleich nicht ganz so starke Wirkung hat ein "Coitus interruptus". Unterbrechen Sie einfach den Geschlechtsverkehr und tun Sie eine Weile etwas anderes - kuscheln, reden, streicheln, küssen, lecken …
Wenn Sie dann wieder beginnen, ist nicht nur ohnehin bereits Zeit vergangen, sondern Sie brauchen auch etwas, bis Sie wieder "in der Zielgeraden" sind. Diese Methode wirkt also sozusagen doppelt verzögernd. Manche Männer versuchen es damit, dass sie an etwas Unangenehmes denken. Das allerdings kann Ihnen die ganze erotische Stimmung zerstören. Seien Sie mit dieser Methode also lieber vorsichtig.
Was auch hilft, das ist, im entscheidenden Moment, ein fester Griff um die Peniswurzel, und zwar mit Daumen und Zeigefinger, wobei sie durchaus einen gewissen festen Druck ausüben, den Sie so lange aufrecht erhalten, bis Sie nicht mehr das Gefühl haben, es kommt Ihnen gleich.
Mit etwas Übung können Sie diesen Griff sogar während des Geschlechtsverkehrs ausführen, ohne ihn zu unterbrechen.
Ein weiterer Trick ist eine Atemtechnik, wie Sie sie möglicherweise von Yoga her kennen: Ganz tief durch die Nase in den Bauch einatmen, den Atem einen Moment lang halten - und dann ganz langsam durch den Mund wieder ausatmen, beides sehr intensiv und auch sehr bewusst.
Haben Sie schon einmal gehört, dass man Schmerzen sozusagen wegatmen kann, wenn sie nicht zu schlimm ist? So kann man eine Weile lang auch den Orgasmus wegatmen. Probieren Sie es aus! Achten Sie aber darauf, dass dieses tiefe Atmen nicht zu einer völligen Verkrampfung auf beiden Seiten führt.
Vor allem aber, unabhängig davon, wie Sie versuchen, den Höhepunkt hinauszuzögern - setzen Sie sich selbst nicht unter Druck. So wichtig ist es gar nicht, wann Sie kommen. Je entspannter Sie sind, desto mehr können Sie sich am Orgasmus freuen; am eigenen und an dem der Partnerin. Und das ist schließlich die Hauptsache.
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